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5 Juni 2026

SpaceX-Börsengang: So können deutsche Privatanleger mit Trade Republic einsteigen

SpaceX steht vor dem größten Börsengang der Geschichte. Trade Republic bietet deutschen Anlegern die Chance, daran teilzunehmen. Erfahren Sie mehr über die Details und Hintergründe.

SpaceX-Börsengang: So können deutsche Privatanleger mit Trade Republic einsteigen

Der Börsengang von SpaceX steht kurz bevor und verspricht, der größte aller Zeiten zu werden. Deutsche Privatanleger haben nun die Möglichkeit, über den Neobroker Trade Republic daran teilzunehmen. Doch was bedeutet das für Investoren und wie sieht die aktuelle Marktlage aus?

In den kommenden Tagen wird der Börsengang von SpaceX erwartet, der mit einer Bewertung von rund 1,75 Billionen US-Dollar den Rekord brechen könnte. Trade Republic hat seine Kunden per E-Mail darüber informiert, dass sie als Vertriebspartner für Privatanleger bestätigt wurden. Diese Nachricht eröffnet deutschen Anlegern die Tür zu einem der bedeutendsten Börsengänge der Geschichte.

SpaceX-IPO: Die Zahlen im Überblick

Der geplante Börsengang von SpaceX wirft einige bemerkenswerte Zahlen auf. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar pro Aktie und dem Verkauf von rund 555,6 Millionen Aktien soll ein Erlös von etwa 75 Milliarden US-Dollar erzielt werden. Allerdings wird der Free Float voraussichtlich nur bei etwa 5 Prozent liegen, was bedeutet, dass die Nachfrage die Angebotsmenge deutlich übersteigen könnte.

SpaceX, gegründet von Elon Musk, ist nicht nur ein Raumfahrtunternehmen, sondern auch ein bedeutender Akteur in den Bereichen Telekommunikation und Künstliche Intelligenz. Der größte Teil des Konzernumsatzes stammt von der Satellitentochter Starlink. Trotz eines Umsatzes von 18,67 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 4,94 Milliarden Dollar.

Marktlage: DAX und globale Spannungen

Während die Welt auf den SpaceX-Börsengang schaut, zeigt der deutsche Aktienmarkt eine andere Seite. Der DAX fiel zur Wochenmitte deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten. Belastet wurde der Markt durch zunehmende Spannungen im Iran-Krieg und neue Zolldrohungen der USA. Marktanalyst Timo Emden von Emden Research kommentierte, dass jede neue Belastung für Anleger einem zusätzlichen Stein im Rucksack gleicht, während die Luft in der Nähe der Rekordstände immer dünner wird.

Die USA haben 60 Volkswirtschaften, darunter die Europäische Union, Großbritannien, Kanada und China, mit neuen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent gedroht. Gleichzeitig eskalierten die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran, was zu steigenden Ölpreisen führte. Die Preise für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent und US-Leichtöl WTI stiegen um 2,5 bis drei Prozent.

Commerzbank: Übernahmeangebot von Unicredit wirft Fragen auf

In einer anderen Entwicklung hat die Commerzbank bekannt gegeben, dass die Aktien, die Unicredit im Rahmen ihres Übernahmeangebots erhalten hat, möglicherweise größtenteils von mit Unicredit verbündeten Investmentbanken stammen. Die Commerzbank hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) eingeschaltet, um den Sachverhalt zu prüfen. Dies wirft Fragen über die Transparenz und Integrität des Übernahmeprozesses auf.

Die Commerzbank hat ihre Beschäftigten und die Öffentlichkeit über ihre Bedenken informiert und betont, dass sie eine umfassende Prüfung des Sachverhalts anstrebt, um dem Markt ein vollständiges Bild zu geben. Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft der zweitgrößten deutschen Privatbank haben.

Autor

Anna Schmidt