Die Eurozonen-Börsen haben die Woche mit positiven Zahlen abgeschlossen, angeführt von Piazza Affari. Die Hoffnung auf ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Irandas auch andere Länder des Golfs von Persien einbeziehen könnte, hat die Märkte gestützt. Dennoch bleibt die Lage ungewiss.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars hat Gerüchte über eine mögliche Unterzeichnung des Abkommens am Sonntag in Genf dementiert. Gleichzeitig hat die libanesische Gruppe Hezbollah ihre Zuversicht ausgedrückt, dass der Libanon in die Verhandlungen einbezogen werden könnte.
SpaceX debütiert an der Wall Street
Währenddessen hat SpaceX sein Debüt am Nasdaq mit dem Ticker SPCX gefeiert. Das Unternehmen hat durch die größte IPO aller Zeiten 75 Milliarden Dollar eingeworben. Insgesamt wurden 555,6 Millionen Aktien zu einem Preis von jeweils 135 Dollar platziert.
Börsenentwicklung am 12. Juni 2026
Der Euro Stoxx 50 schloss mit einem Plus von 2%während der Ftse Mib um 1,97% stieg. Auch andere europäische Börsen zeigten positive Trends: Der Dax in Deutschland schloss mit 1,7%der Cac40 in Frankreich mit 1,8% und der Ibex35 in Spanien mit 2,66%.
Beste und schlechteste Aktien an der Piazza Affari
An der Piazza Affari stach Buzzi hervor, während Moncler in der hinteren Reihe blieb.
Obbligazioni und Spread Btp/Bund
Am europäischen Anleihenmarkt sank der Spread Btp/Bund auf 74 Punkte und der italienische Zehnjahresanleihenrendite lag bei 3,74%.
Forex, Rohstoffe und Kryptowährungen
Der Euro stieg gegen den US-Dollar auf 1,1578während der Yen über 160 Yen pro Dollar notierte.
Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fiel auf etwa 86 Dollar pro Barrel. Der Goldpreis stieg auf 4.242 Dollar pro Unze. Auch der Bitcoin zeigte eine Aufwärtsbewegung und notierte bei etwa 63.915 Dollar.
Wirtschaftliche Entwicklungen
Die britische Wirtschaft verzeichnete im April einen Rückgang des BIP um 0,1%. Dieser Rückgang folgt auf einen soliden Jahresbeginn und wird auf die ersten Auswirkungen des Konflikts im Iran zurückgeführt.
Laut dem Office for National Statistics verzeichnete der Dienstleistungssektor einen Rückgang von 0,2%der die Gewinne in den Bereichen Manufaktur und Bauwesen ausglich. Die Ökonomen hatten diesen Rückgang erwartet, der das zweite Quartal mit einer Schwäche beginnt, während Unternehmen und Verbraucher mit hohen Energiekosten und steigenden Zinssätzen konfrontiert sind.



