In Italien kämpfen viele Arbeitnehmer trotz Beschäftigung mit Armut. Die Fondazione Studi Consulenti del Lavoro hat in ihrer Studie „Alle origini del lavoro povero“ die strukturellen Ursachen dieses Phänomens untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Teilzeitbeschäftigung und befristete Verträge zu niedrigen Einkommen führen.
Die Analyse basiert auf Daten der Inps und konzentriert sich auf die Intensität und Kontinuität der Arbeitsverhältnisse. Über 73% der Arbeitnehmer mit Jahreseinkommen unter 20.000 Euro haben entweder Teilzeitverträge oder arbeiten in unregelmäßigen Beschäftigungsverhältnissen. Nur 27% arbeiten Vollzeit und das ganze Jahr über. Dies zeigt, dass die geringe Arbeitsintensität der Hauptgrund für die Einkommensarmut ist.
Die Rolle von Teilzeit und befristeten Verträgen
Besonders problematisch ist das unfreiwillige Teilzeitdas über die Hälfte der Teilzeitbeschäftigten betrifft. Frauen sind hier besonders häufig betroffen. Die Studie zeigt auch, dass viele Arbeitnehmer in Branchen mit niedrigem Wertschöpfungspotenzial, wie GastronomieEinzelhandel und Logistikunter prekären Arbeitsbedingungen leiden. In diesen Branchen sind Teilzeit- und befristete Verträge oft die Regel.
Die LABITALIA und Soldionline berichten, dass die meisten working poor in diesen Branchen zu finden sind. Die Studie zeigt jedoch auch positive Entwicklungen: In den letzten Jahren ist die Zahl der Vollzeit- und unbefristeten Verträge gestiegen, was zu einer Reduzierung von Teilzeit- und befristeten Verträgen geführt hat.
Branchen mit hohem Risiko für Arbeitsarmut
Die Studie identifiziert mehrere Branchen, in denen Arbeitsarmut besonders verbreitet ist. Dazu gehören GastronomieEinzelhandelLogistik und Unterstützungsdienste. In diesen Branchen sind Teilzeit- und befristete Verträge oft strukturell verankert. Die Fondazione Studi Consulenti del Lavoro betont, dass diese Branchen oft durch niedrige Produktivität und geringen Wertschöpfungspotenzial gekennzeichnet sind.
Die Studie zeigt auch, dass die meisten working poor in diesen Branchen zu finden sind. Die Inps Daten zeigen, dass über 70% der Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen in diesen Branchen arbeiten. Die Studie betont, dass die geringe Arbeitsintensität und Kontinuität der Hauptgrund für die Einkommensarmut ist.
Positive Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen
Trotz der negativen Entwicklungen gibt es auch positive Signale. Die LABITALIA und Soldionline berichten, dass die Zahl der Vollzeit- und unbefristeten Verträge in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies hat zu einer Reduzierung von Teilzeit- und befristeten Verträgen geführt. Die Studie zeigt jedoch, dass noch viel zu tun ist, um die Einkommensarmut in Italien zu bekämpfen.
Die Fondazione Studi Consulenti del Lavoro betont, dass die geringe Arbeitsintensität und Kontinuität der Hauptgrund für die Einkommensarmut ist. Die Studie zeigt, dass die meisten working poor in Branchen mit niedrigem Wertschöpfungspotenzial arbeiten. Die Inps Daten zeigen, dass über 70% der Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen in diesen Branchen arbeiten.



