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23 August 2026

Portfolio 2026: Lars Wrobbel teilt seine Anlageentscheidungen

Lars Wrobbel gibt einen detaillierten Einblick in sein Portfolio 2026 und teilt seine Erfahrungen mit verschiedenen Anlageklassen.

Portfolio 2026: Lars Wrobbel teilt seine Anlageentscheidungen

Seit ich 2015 mit dem Bloggen über P2P-Kredite begann, hat sich mein portfolio kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2026 steht es vor einer neuen Herausforderung: die Anpassung an volatile Märkte und die Optimierung meiner Cashflow-Strategie.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen umfassenden Überblick über meine aktuellen Investitionen und die Strategien, die ich 2026 verfolge. Von P2P-Krediten bis hin zu Aktien und REITs – ich zeige Ihnen, wie ich mein Vermögen diversifiziere und welche Tools mir dabei helfen.

Die Grundlagen meiner Portfolio-Strategie 2026

Mein Portfolio hat sich über die Jahre organisch entwickelt und folgt einer klaren Asset-Allokation. Diese bleibt zwar in einem bestimmten Rahmen konstant, kann sich aber im Detail verändern. 2026 habe ich eine tiefgreifende Änderung vorgenommen: Ich habe mich von meinen Kryptowährungen zu 95% getrennt.

Die Zielrange für Kryptowährungen sinkt damit von vormals 10% auf nun 0%. Ich traue der Branche mittelfristig einfach nichts mehr zu, vor allem die Bitcoin Treasuries und deren Entwicklung machen mir Sorgen. P2P-Kredite steigen dafür von 15 auf 20%, da sie eine wichtige Cashflow-Komponente in meinem Portfolio darstellen. Cash steigt von 10 auf 15%, und meine Investments an der Börse bleiben bei 65%.

Die Details meiner aktuellen Verteilung

Angelehnt an obiger Verteilung sieht meine interne Portfoliostruktur momentan so aus: Aktienmarkt inkl. REITs ca. 59%, P2P-Kredite ca. 20%, Kryptowährungen ca. 1% und Cash ca. 20%. Mein Portfolio ist kein starres Konstrukt – es entwickelt sich ständig weiter. Ich setze auf ein dynamisches Rebalancing, das heißt, ich überprüfe regelmäßig, wo ein Ungleichgewicht entsteht, und steuere mit neuen Investitionen oder Ausschüttungen gegen.

Ich baue selten Positionen ab, es sei denn, sie passen nicht mehr in mein Konzept. Eine Ausnahme war die große Umstrukturierung 2017/2018 von thesaurierend auf ausschüttend. Ansonsten werfe ich zum Jahresende oft einzelne Werte aus dem Depot, vor allem Aktien, die keine Dividende mehr zahlen oder P2P-Plattformen die nicht mehr performen.

Meine aktuellen Top 5 Tools fürs Investment

Hier sind die Tools, die ich selbst nutze und die mir bei der Verwaltung meines Portfolios helfen:

  • Go & Grow (Tägliche Zinsen & Verfügbarkeit bei 6% p.a. 5 EUR Startguthaben, ab 1 EUR starten!)
  • Divvydiary (professionell Dividenden und das Portfolio tracken)
  • Debitum (Investieren in regulierte Forstprojekte mit bis zu 17% Rendite)
  • LANDE (Besicherte Agrarkredite mit über 10% Rendite und 3% Cashback + 5 EUR Geschenk)
  • Monefit SmartSaver (Liquide verfügbare Anlagealternative mit 7,50 – 10,52% Rendite und 0,50% Cashback + 5 EUR Startguthaben auf die Einzahlung)

Warum die ausschüttende Strategie?

2017 traf ich die bewusste Entscheidung, mein gesamtes Portfolio langfristig ausschüttend auszurichten. Natürlich bedeutet das möglicherweise eine niedrigere Rendite und eine sofortige Steuerbelastung. Auf der anderen Seite steht ein stabiler und weitestgehend automatisierter monatlicher Zahlungsstrom, der Jahr für Jahr größer wird.

Heute decken die daraus herausfallenden Werte das Vielfache meiner Monatsausgaben. Im Fall der Thesaurierung müsste ich im Zweifel Werte verkaufen, die ich vielleicht gar nicht verkaufen will und ständig an meiner Allokation feilen. Will ich das, wenn ich älter bin? Nein. So läuft einfach alles weiter, wie schon Jahre davor.

Ich möchte einfach von heute auf morgen im Zweifel von meinen Kapitalerträgen leben können und keine großen Überlegungen anstellen müssen. Diese Entscheidung hat sich für mich persönlich immer richtig angefühlt. Wie wertvoll ein passives automatisiertes Einkommen aus Ausschüttungen sein kann, zeigen unsere Preissteigerungen in den letzten Jahren.

Ein weiterer Vorteil: Rebalancing ist mit regelmäßigen Ausschüttungen deutlich einfacher. Der steuerliche Aspekt spielt für mich keine große Rolle. Ich konzentriere mich seit jeher lieber darauf, mein Einkommen zu steigern, anstatt mich mit Steueroptimierungen zu beschäftigen.

In den folgenden Abschnitten liste ich Positionen auf, die aktuell in meinem Portfolio sind und mindestens einen Wert von 5.000 EUR haben. Kleinere Testpositionen lasse ich außen vor, und bereits 2026 verkaufte Werte sind durchgestrichen.

Autor

Markus Weber