Zum Inhalt springen
16 Oktober 2026

Pepsi unter Druck: KFC setzt komplett auf Coca-Cola

KFC greift komplett zu Coca‑Cola, was die Position von Pepsi weiter schwächt.

Pepsi unter Druck: KFC setzt komplett auf Coca-Cola

Im Zuge einer immer stärker werdenden Konkurrenz im Softdrink-Markt hat die US-Fast-Food-Kette KFC ein neues Getränkekonzept angekündigt. Ab sofort werden in allen Filialen ausschließlich Produkte von Coca-Cola angeboten, während die bisherige Zusammenarbeit mit Pepsi beendet wird. Die Entscheidung fiel nach mehrmonatigen Verhandlungen und wird als strategischer Schritt beschrieben, um das Angebot an die aktuellen Verbraucherpräferenzen anzupassen.

Bis vor Kurzem konnten Gäste in den Restaurants von KFC sowohl klassische Pepsi-Getränke als auch lokale Erfrischungsgetränke genießen. Der Umstieg auf ein Monopol von Coca-Cola bedeutet nicht nur eine Änderung im Sortiment, sondern auch eine klare Botschaft im langjährigen Cola-Duell. Für Beobachter ist dies ein klares Signal, dass KFC die Markenbindung stärker mit dem weltweit größten Erfrischungsdrink-Hersteller verknüpfen will.

KFCs Entscheidung für Coca-Cola

Der neue Vertrag sieht vor, dass alle 2.300 Filialen weltweit künftig ausschließlich Coca-Cola-Produkte aus dem Portfolio des Unternehmens beziehen. Hintergrund sei eine Kombination aus verbesserten Preisstrukturen gemeinsamer Marketing-Initiativen und einem erweiterten Sortimentsangebot, das auch neu entwickelte Zero-Sugar-Varianten umfasst. KFC-Manager betonen, dass die Partnerschaft nicht nur finanzielle Vorteile bringe, sondern auch das Kundenerlebnis stärken solle, da Coca-Cola ein breiteres Spektrum an Geschmacksrichtungen und Sondereditionen bereitstelle.

Reaktionen der Analysten und Marktteilnehmer

Finanz- und Marktanteil-Analysten sehen in der Umstellung ein deutliches Warnsignal für Pepsi. In den letzten Quartalen war bereits ein leichter Rückgang des Marktanteils von Pepsi im US-Softdrink-Segment zu beobachten, und der KFC-Wechsel könnte diesen Trend beschleunigen. Einige Experten schätzen, dass KFC allein jährlich mehrere hundert Millionen Dollar an Umsatz generiere, sodass ein Verlust dieses Kundenportfolios für Pepsi erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten könnte.

Langfristige Folgen für das Cola-Duell

Während Coca-Cola mit dem Gewinn eines so bedeutenden Partners seine Position festigt, muss Pepsi nun alternative Strategien prüfen, um den Rückgang zu kompensieren. Möglichkeiten reichen von verstärktem Fokus auf digitale Vertriebskanäle bis hin zu neuen Produktinnovationen, die speziell jüngere Konsumenten ansprechen. Beobachter gehen davon aus, dass das Kräfteverhältnis im Cola-Markt in den kommenden Jahren stärker zu Gunsten von Coca-Cola verschoben wird, sofern weitere Großkunden ähnliche Verträge abschließen.

Autor

Jonas Becker