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19 Juni 2026

Europäische Börsen im Aufwind: USA und Iran einigen sich auf historisches Abkommen

Die europäischen Börsen schließen positiv, während die USA und der Iran ein historisches Abkommen unterzeichnen. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen auf die Märkte.

Europäische Börsen im Aufwind: USA und Iran einigen sich auf historisches Abkommen

Die europäischen Börsen haben die Handelssitzung mit positiven Ergebnissen abgeschlossen, angeführt von einer historischen Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Diese Entwicklung hat die Märkte erleichtert, während gleichzeitig die restriktive Haltung des neuen Federal Reserve-Präsidenten Kevin Warsh für Spannung sorgt.

Die Federal Reserve hat den Leitzins im Bereich von 3,5% bis 3,75% belassen, doch die Märkte spekulieren bereits auf eine mögliche Erhöhung um 25 Punkte in der nächsten Sitzung. Laut Cme FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit dafür bei 32%.

Europäische Börsen im Überblick

Der Euro Stoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,3%während der Ftse Mib in Italien ein Plus von 0,4% verzeichnete. Andere europäische Börsen zeigten gemischte Ergebnisse: Der Dax in Deutschland schloss mit 0,3% im Plus, der Cac40 in Frankreich mit 0,4%und der Ibex35 in Spanien mit einem leichten Minus von 0,17%.

Auswirkungen auf den Obligationsmarkt

Der Spread zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen (Btp/Bund) stieg leicht auf 72 Punktewährend die Rendite der italienischen zehnjährigen Anleihen bei 3,64% lag. Diese Entwicklung spiegelt die Vorsicht der Anleger wider, die auf die weiteren Schritte der Federal Reserve warten.

Devisen, Rohstoffe und Kryptowährungen

Auf dem Devisenmarkt fiel der Euro gegenüber dem US-Dollar auf 1,1474während der US-Dollar gegenüber dem Yen auf über 161 Yen stieg. Der Ölpreis (Brent) sank auf etwa 77 US-Dollar pro Barrel, und der Goldpreis lag bei rund 4.250 US-Dollar pro Unze. Auch die Kryptowährungen waren im Minus, mit dem Bitcoin bei etwa 62.781 US-Dollar.

Ein weiterer wichtiger Indikator war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, die in der Woche bis zum 13. Juni um 4.000 auf 226.000 sank. Dies war leicht über den Prognosen der Analysten, die 225.000 erwartet hatten.

Autor

Anna Schmidt