In der heutigen digitalen Welt ist es entscheidend, dass Sie relevante Informationen schnell finden. Wenn Sie ein Fan von Telepolis sind und regelmäßig unsere Analysen und Hintergrundberichte lesen, gibt es eine einfache Möglichkeit, unsere Inhalte prominenter in Ihren Google-Suchergebnissen zu platzieren.
Google hat kürzlich eine neue Funktion namens „Bevorzugte Quellen“ eingeführt, mit der Sie die Suche personalisieren können. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, bestimmte Websites und Medienangebote zu priorisieren, sodass Sie häufiger Treffer von diesen Quellen sehen.
Was sind „Bevorzugte Quellen“?
Die Funktion „Bevorzugte Quellen“ (englisch: Preferred Sources) ist ein Service von Google, der es Ihnen ermöglicht, die Suche nach Ihren Vorlieben zu gestalten. Sie können selbst entscheiden, von welchen Websites Sie häufiger Treffer sehen möchten. Diese markierten Anbieter tauchen dann verstärkt im Bereich „Top Nachrichten“ auf oder erscheinen in einem eigenen Abschnitt mit dem Titel „Aus deinen Quellen“.
Es ist wichtig zu wissen, dass es sich um einen Service von Google handelt und nicht von Telepolis selbst. Voraussetzung für die Nutzung ist ein aktives Google-Konto.
So tragen Sie Telepolis als bevorzugte Quelle ein
Es gibt zwei einfache Wege, Telepolis bei Google zu hinterlegen:
Weg 1: Direkt über die Google-Suche
1. Geben Sie in der Google-Suche einen aktuellen Nachrichtenbegriff ein, etwa „Telepolis news“ oder ein beliebiges aktuelles Thema.
2. Suchen Sie auf der Ergebnisseite den Kasten mit der Überschrift „Schlagzeilen“.
3. Klicken Sie auf das kleine Stern-Symbol daneben.
4. Tippen Sie im sich öffnenden Eingabefeld „Telepolis“ ein und setzen Sie anschließend einen Haken neben den Eintrag.
Fertig – Telepolis zählt nun zu Ihren bevorzugten Quellen.
Weg 2: Über den Direktlink von Google
Alternativ können Sie den entsprechenden Aktivierungslink von Google aufrufen und im sich öffnenden Fenster direkt den Haken hinter Telepolis setzen. Beachten Sie, dass Sie dieser Link auf eine Seite von Google weiterleitet.
Wenn Sie Quellen aktiv auswählen, geben Sie dem Algorithmus ein klares Signal: „Telepolis ist mir besonders wichtig!“ Und auf diese Weise können Sie beeinflussen, welche Inhalte Ihnen prominent angezeigt werden – und welche nicht.
KI und Finanzen: Ein komplexes Verhältnis
Während die Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland insgesamt positiv ist, gibt es bei finanziellen Anwendungen noch erhebliche Vorbehalte. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für den Kreditkartenanbieter Visa zeigt, dass zwar 63 Prozent der Befragten sich vorstellen können, Aufgaben an einen KI-Agenten zu übertragen, aber bei finanziellen Themen ist die Skepsis groß.
68 Prozent der Befragten würden ihre Versicherungen und Finanzprodukte eher nicht oder auf keinen Fall KI-gesteuert verwalten lassen. Noch skeptischer sind die Deutschen bei der Geldanlage mit Hilfe von KI, wie zum Beispiel über einen Robo-Advisor. Hier sehen sogar 86 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Anwendung kritisch.
Bei einem KI-gestützten Einkauf legen die Befragten vor allem Wert auf Transparenz und Kontrolle. 61 Prozent wollen sicherstellen, dass KI-Agenten keinen unkontrollierten Zugriff auf Zahlungsdaten erhalten. Gut die Hälfte (52 Prozent) legt Wert darauf, dass persönliche Daten nicht gesammelt oder weitergegeben werden.
Finanzielle Belastungen und ihre Auswirkungen auf das Gehirn
Neue Untersuchungen zeigen, dass finanzielle Probleme negative Auswirkungen auf die kognitive Leistung haben können. Eine Studie, die im Fachjournal Innovation in Aging veröffentlicht wurde, wertete Daten von 2759 Menschen aus der britischen Geburtskohorte von 1946 aus. Die Forschenden erfassten das Haushaltseinkommen im Alter von 26, 43 und 53 Jahren und fragten finanzielle Schwierigkeiten zusätzlich zwischen 36 und 53 Jahren ab.
Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit anhaltenden finanziellen Belastungen oder dauerhaft niedrigem Einkommen bereits im Alter von 53 Jahren bei Aufgaben zur Verarbeitungsgeschwindigkeit und zum verbalen Gedächtnis schlechter abschnitten. In einer Teilgruppe wurden zudem im Alter zwischen 69 und 71 Jahren MRT-Aufnahmen des Gehirns ausgewertet. Personen mit dauerhaft niedrigem Einkommen zeigten häufiger Merkmale einer ungünstigeren Gehirngesundheit, darunter stärkere Hirnatrophie und vergrößerte Hirnventrikel.
Die Zusammenhänge blieben auch bestehen, nachdem Faktoren wie Bildung, kognitive Fähigkeiten in der Kindheit und soziale Benachteiligung berücksichtigt worden waren. Die Forschenden betonen jedoch, dass daraus nicht geschlossen werden kann, finanzielle Schwierigkeiten würden zwangsläufig auch zu Demenz führen.



