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12 Juni 2026

Solana-Prognose: Wird der SOL-Kurs die kritische Marke halten können?

Der Solana-Kurs steht vor einer kritischen Phase. Erfahren Sie, warum die Marke von 61,78 US-Dollar entscheidend ist und welche Faktoren den Kurs beeinflussen.

Solana-Prognose: Wird der SOL-Kurs die kritische Marke halten können?

Der Solana-Kurs befindet sich in einer entscheidenden Phase. Mit einem aktuellen Stand von etwa 65 US-Dollar hat der Kurs eine wichtige Unterstützung unterschritten, was zu einer Verschlechterung des Chartbildes geführt hat. Die nächste Supportzone rückt zunehmend in den Fokus, während die Unsicherheit im Markt zunimmt.

Die technischen Indikatoren wie der Relative Stärkeindex (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) zeigen bärische Signale. Beide Indikatoren haben ein bärisches Crossover vollzogen, was auf anhaltende Schwäche für den SOL-Preis hindeutet. Dennoch deutet das abnehmende Momentum im MACD und der leicht ansteigende RSI auf eine mögliche technische Gegenbewegung hin.

Technische Indikatoren und ihre Bedeutung

Der RSI auf dem Tageschart ist gefallen und notiert aktuell bei etwa 30 Punkten, knapp in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD gilt ähnliches: Auch hier hat sich ein bärisches Crossover gebildet. Allerdings liegen beide Verkaufssignale schon einige Zeit zurück, wodurch sie wieder relativiert werden.

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart des Solana-Kurses lässt zwei Szenarien zu. Ein bullisches Szenario geht davon aus, dass die vorangegangene Korrektur ein Welle-4-Rücksetzer war und nun eine Welle 5 mit einem neuen Allzeithoch folgen könnte. Voraussetzung dafür ist, dass der SOL-Kurs am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 61,78 US-Dollar eine nachhaltige Trendwende vollzieht. Sollte dies nicht gelingen und der Kurs bricht nachhaltig darunter, spräche dies für das bärische Szenario.

Prognosen und zukünftige Entwicklungen

Die Prognosen für den Solana-Kurs sind gemischt. Während einige Analysten eine Erholung und ein neues Allzeithoch erwarten, sehen andere ein bärisches Szenario mit deutlich tieferen Kursen. Die Marke bei 61,78 US-Dollar bleibt entscheidend. Gelingt dort keine nachhaltige Stabilisierung, könnte das bärische Szenario an Wahrscheinlichkeit gewinnen und weiteren Abwärtsdruck auslösen.

In den letzten 30 Tagen hatte Solana 9 grüne Tage und eine Preisvolatilität von 11,59%. Der Fear & Greed Index zeigt eine Punktzahl von 12 (extreme Angst), was auf eine pessimistische Marktstimmung hindeutet. Dennoch gibt es Anzeichen für institutionelles Interesse, wie die Beteiligung von Goldman Sachs und Morgan Stanley zeigt.

Institutionelles Interesse und Marktentwicklung

Trotz der aktuellen Schwäche zeigt der Solana-Kurs Anzeichen für institutionelles Interesse. Goldman Sachs hält über 108 Millionen Dollar an SOL-ETF-Exposure, und Morgan Stanley hat einen Weg eröffnet, über den Kunden SOL gegen regulierte ETF-Anteile tauschen können. Diese Entwicklungen könnten langfristig positive Auswirkungen auf den Kurs haben.

Das Alpenglow-Upgrade hat das Testnetz durchlaufen und zielt auf Transaktionsbestätigungen unter 150 Millisekunden. Mitgründer Anatoly Yakovenko sagte, dass die Mainnet-Aktivierung bereits im dritten Quartal kommen könnte. Dennoch reicht dieses Upgrade derzeit nicht aus, um den Abverkauf zu stoppen.

Die Solana Prognose von Changelly sieht für Juni einen Durchschnitt von 74 Dollar und ein Maximum bei 84 Dollar, während SOL am 10. Juni bei rund 66 Dollar handelt. Selbst das beste Kursziel von 150 Dollar bedeutet 130 Prozent über Monate, eine Geduld, die ein Presale-Listing nicht verlangt.

Autor

Anna Schmidt