In einer Zeit, in der die europäische Krypto-Branche vor einer der größten regulatorischen Herausforderungen steht, hat die Damoon Technology (Europe) AG bekannt unter dem Namen Paymonade einen bedeutenden Erfolg verzeichnet. Das Unternehmen hat als eines von nur 280 Unternehmen die MiCA-Lizenz erhalten, die es ermöglicht, regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen in allen 30 Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) anzubieten.
Die MiCA-Verordnung der Europäischen Union, die am 1. Juli 2026 vollständig in Kraft trat, hat die Branche radikal verändert. Von ursprünglich über 3.000 registrierten Krypto-Unternehmen in der EU haben nur wenige die strengen Anforderungen erfüllt. Paymonade, gegründet von Calvin Cheng einem singapurischen Staatsbürger und ehemaligen Mitglied des singapurischen Parlaments, gehört zu den Erfolgreichen.
Die Bedeutung der MiCA-Lizenz für Paymonade
Die MiCA-Lizenz ist ein wichtiger Schritt für Paymonade, da sie es dem Unternehmen ermöglicht, seine Dienstleistungen europaweit anzubieten. Paymonade spezialisiert sich auf On-Ramp- und Off-Ramp-Infrastrukturen die den Umtausch von Fiat-Währungen in Kryptowährungen und umgekehrt ermöglichen. Mit einem annualisierten Transaktionsvolumen von 1,8 Milliarden US-Dollar (Stand: erstes Halbjahr 2026) ist Paymonade ein bedeutender Akteur in diesem Bereich.
Die Lizenz wurde von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) erteilt, was die Zuverlässigkeit und Stabilität des Unternehmens unterstreicht. Paymonade bedient eine breite Palette von Kunden, darunter ZahlungsdienstleisterFintech-Unternehmen und Kryptowährungsbörsen die eine nahtlose Abwicklung in Euro und anderen Fiat-Währungen benötigen.
Die Herausforderungen der MiCA-Verordnung
Die MiCA-Verordnung hat die europäische Krypto-Branche vor große Herausforderungen gestellt. Viele Unternehmen sind gescheitert, die strengen Anforderungen zu erfüllen. Eine unabhängige Auswertung des öffentlichen Registers zeigt, dass nur ein kleiner Teil der 100 weltweit nach Handelsvolumen größten Kryptobörsen über eine MiCA-Zulassung verfügt. Einige große globale Börsen und mindestens einer der weltweit nach Marktkapitalisierung größten Stablecoin-Emittenten sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht im Register aufgeführt.
Paymonade hat es geschafft, diese Hürden zu überwinden, was auf die starke Institution und die Erfahrung des Gründers Calvin Cheng zurückzuführen ist. Cheng hat langjährige Erfahrung im stark regulierten Fintech-Bereich und ist Gründungsgesellschafter von Longbridge Securities, einem der größten Online-Wertpapiermakler Asiens.
Die Zukunft von Paymonade
Paymonade plant, seine Mitarbeiterzahl in Europa in den nächsten 12 Monaten zu verdoppeln und das annualisierte Transaktionsvolumen bis Mitte 2027 auf 6 Milliarden CHF pro Jahr zu steigern. Dies zeigt das Wachstumspotenzial und die Ambitionen des Unternehmens in der europäischen Krypto-Branche.
„Die Ära der nur geringfügig regulierten Kryptowährungen neigt sich dem Ende zu“, sagte Calvin Cheng, Gründer und Chairman von Paymonade. „Dass wir diese Lizenz zu einem Zeitpunkt erhalten haben, zu dem die überwiegende Mehrheit der Unternehmen unserer Branche dies noch nicht geschafft hat, zeigt die Stärke der Institution, die wir aufgebaut haben.“
Milos Winter Bogdanovic, CEO der Damoon Technology (Europe) AG, fügte hinzu: „Banken, Fintech-Unternehmen und Börsen wünschen sich zunehmend einen einzigen regulierten Infrastrukturpartner, der europaweit tätig sein kann, anstatt für jeden Markt einzeln verhandeln zu müssen.“
Paymonade ist ein regulierter Anbieter von Infrastruktur für digitale Vermögenswerte, der sich auf Fiat-zu-Krypto- und Krypto-zu-Fiat-Transaktionen, On-Ramp- und Off-Ramp-Lösungen, Zahlungslösungen für Unternehmen sowie konforme Krypto-Infrastruktur spezialisiert hat. Das Unternehmen ermöglicht es Banken, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleistern und Kryptowährungsbörsen, die traditionelle Finanzwelt mit der Wirtschaft der digitalen Vermögenswerte durch eine skalierbare und regulierte Infrastruktur im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum zu verbinden.


