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20 August 2026

Matt Hougan von Bitwise warnt vor häufigen Krypto-Investitionsfehlern

Krypto-Investoren handeln oft auf Basis veralteter Annahmen. Matt Hougan von Bitwise erklärt, welche drei Fehler Anleger vermeiden sollten.

Matt Hougan von Bitwise warnt vor häufigen Krypto-Investitionsfehlern

Der Krypto-Markt entwickelt sich rasant, doch viele Anleger handeln noch immer auf Basis veralteter Annahmen. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, warnt vor drei häufigen Fehleinschätzungen, die Investoren bares Geld kosten. In seinem wöchentlichen Investoren-Memo analysiert er die Kluft zwischen der gängigen Wahrnehmung und der tatsächlichen Entwicklung der Branche.

Hougan betont, dass die verzögerte Anpassung der meisten Anleger an die sich verändernde Realität nicht nur ein Problem, sondern auch eine lukrative Chance darstellt. Wer die aktuellen trends erkennt und richtig interpretiert, kann erhebliche Gewinne erzielen.

Fehleinschätzung 1: Bitcoin ist anfällig für negative Schlagzeilen

Bitcoin hat in den letzten Wochen mehrere negative Schlagzeilen verkraften müssen, darunter einen Coldcard-Wallet-Hack und die Verkäufe von Bitcoin durch Strategy. Doch trotz dieser belastenden Faktoren zeigt der Kurs eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Matt Hougan deutet darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise schon einen Boden im Bärenmarkt erreicht hat.

Hougan argumentiert, dass die negativen Nachrichten nicht zu einem deutlichen Kurseinbruch geführt haben. Dies deutet darauf hin, dass der Markt die negativen Faktoren bereits eingepreist hat. Für Investoren bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit einer Bodenbildung steigt.

Fehleinschätzung 2: Institutionelle Zuflüsse sind nicht entscheidend

Viele Anleger unterschätzen die Bedeutung institutioneller Zuflüsse. Hougan sieht in der Freischaltung von Krypto-ETFs durch Wealth-Management-Plattformen einen wichtigen Katalysator für die nächste Marktphase. Diese Zuflüsse können die Nachfragekurve stützen und den Markt stabilisieren.

Institutionelle Investoren handeln oft nach Portfolio-Allokationen und Risikorahmen, was zu einer stabileren Preisbildung führt. Sobald neue Vertriebswege geöffnet werden, kann dies die Nachfrage erhöhen und den Markt unterstützen.

Fehleinschätzung 3: Technische Indikatoren sind überbewertet

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Überbewertung technischer Indikatoren. Hougan betont, dass die Preisaktion trotz negativer Ereignisse stabil bleibt, was auf eine Stabilisierung der Nachfrage hinweist. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass das Tief bereits erreicht wurde.

Für Unternehmen und Entscheider ist es wichtig, die gewonnenen Informationen in Risikoprozesse zu übersetzen. Wenn negative Faktoren keinen zusätzlichen Abwärtsdruck erzeugen, können Volatilitätsmodelle neu kalibriert und Stress-Szenarien angepasst werden.

Autor

Markus Weber