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8 September 2026

Krypto-Betrug in Offenburg: Opfer verliert Ersparnisse und wird erneut getäuscht

Ein Mann aus Offenburg wurde Opfer eines Krypto-Betrugs und verlor dabei über 40.000 Euro. Trotz seiner Bemühungen, den Schaden zu beheben, wurde er erneut getäuscht.

Krypto-Betrug in Offenburg: Opfer verliert Ersparnisse und wird erneut getäuscht

In einer traurigen Geschichte aus Offenburg verlor ein 59-jähriger Mann nicht nur seine Ersparnisse, sondern wurde auch bei dem Versuch, den Schaden zu beheben, erneut betrogen. Die Kriminalpolizei Offenburg warnt vor solchen Cybertrading-Betrugsmaschen und gibt wichtige Tipps zum Schutz vor solchen Betrügereien.

Der Mann wurde im Zeitraum von Oktober 2023 bis Oktober 2024 über eine Internetplattform auf eine vermeintlich lukrative Krypto-Investitionsmöglichkeit aufmerksam. Die Versprechen hoher Renditen veranlassten ihn, zwischen 35.000 und 40.000 Euro zu investieren. Doch eine Auszahlung blieb aus.

Die Masche der Betrüger

Die Betrüger nutzen gefälschte Handelsplattformen oder geben sich als seriöse Finanzberater aus. Sie locken ihre Opfer mit verlockenden Versprechen hoher Renditen. Auf professionell wirkenden Plattformen erfolgt eine einfache Registrierung, woraufhin angebliche Broker Kontakt aufnehmen.

Eine geringe Erstinvestition zeigt scheinbar sofort Erfolg, teils erhalten Betroffene sogar kleinere Auszahlungen. Durch wiederholte Telefonanrufe oder Messenger-Nachrichten werden die Opfer gedrängt, immer größere Beträge zu investieren. Sobald eine Auszahlung gefordert wird, verweigert die Plattform diese oder fordert weitere Zahlungen für angebliche Gebühren oder Gewinnsteuern.

Der zweite Betrug

Im Juli 2026 beauftragte der Geschädigte eine vermeintliche Anwaltskanzlei aus Großbritannien, um den entstandenen Schaden zu beheben. Die über das Internet recherchierte Kanzlei versprach Hilfe und verlangte im Gegenzug eine Zahlung von insgesamt 1.500 Euro. Nach erfolgter Überweisung brach auch der Kontakt zu den vermeintlichen Anwälten ab.

Schutz vor Cybertrading-Betrug

Die Kriminalpolizei Offenburg empfiehlt, bei außergewöhnlich hohen Gewinnversprechen sowie bei Forderungen nach weiteren Zahlungen für Auszahlungen besonders misstrauisch zu sein. Vor Investitionen über Online-Plattformen rät die Polizei, deren Seriosität sorgfältig zu prüfen.

Weitere Informationen zum Phänomen Cybertrading-Fraud stellt die Polizei unter www.polizei-beratung.de bereit.

Autor

Markus Weber