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Warum die grüne wende in ihrer jetzigen form versagt

Sagen wir es wie es ist: die grüne wende ist kein rettungsplan

Klimapolitik ist das neue soziale Katzenbild: alle liken es, wenige verstehen die Kosten. Der König ist nackt, und ich sage es Ihnen: die aktuelle Version der grünen Wende ist voll von Symbolpolitik und Leerformeln.

Provokation: das Märchen von der schnellen Lösung

Sagen wir es wie es ist: Politiker versprechen Erneuerbare als Allheilmittel. Ich weiß, das ist nicht populär zu sagen, aber Anlagen bauen, Netze verstärken und Altbestände ersetzen kostet Zeit und Milliarden – und das Ergebnis ist weit entfernt von einem sofortigen Energieschub.

Fakten und Zahlen, die man nicht gern in Broschüren sieht

Die Realität ist weniger politically correct: laut aktuellen EU-Daten stieg der Anteil fossiler Energien in bestimmten Mitgliedsstaaten in den letzten zwei Jahren trotz Ausbau der erneuerbaren Quellen temporär an, weil Speicher und Netzinfrastruktur hinterherhinken. Die Kosten für Netzausbau und Speicher werden auf Hundertmilliarden geschätzt; Investitionslücken bestehen weiterhin.

Beispiele, die bei PR-Konferenzen selten gezeigt werden:

  • Erneuerbare Erzeugung ist volatil: an sonnigen Tagen gibt es Überschuss, an dunklen Tagen hohe Importabhängigkeit.
  • Die energiekrise 2022–2024 zeigte, wie schnell fossil basierte Backup-Kapazitäten wieder hochgefahren werden.
  • Arbeitsplätze verlagern sich: Manche Regionen gewinnen, andere verlieren – soziale Kosten inklusive.

Gegenanalyse: warum die gängigen Narrative trügen

So einfach ist die Rechnung nicht. Viele Narrative beruhen auf idealisierten Annahmen: Technologieoptimismus als politisches Argument ersetzt keine Infrastrukturplanung. Die Realität ist weniger politically correct: Netze brauchen Jahrzehnte, Speicher sind teuer, und gesellschaftliche Akzeptanz ist kein Automatismus.

Ein weiteres Problem: Die Debatte fokussiert sich oft auf Produktion statt auf Verbrauch. Energieeffizienz wird rhetorisch beklatscht, aber politisch zu selten durchgesetzt. Ergebnis: mehr Erzeugung ersetzt nicht automatisch weniger Verbrauch.

Konkrete Risiken, die meist unter den Teppich gekehrt werden

Risiko 1: Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen. Die grüne Wende verschiebt Abhängigkeiten von Erdöl zu Seltenen Erden und Batteriemetallen, oft aus geopolitisch fragilen Regionen.

Risiko 2: Ungleiche Verteilung der Kosten. Während manche Regionen von Investitionen profitieren, bleiben andere mit alten Kohlekraftwerken und Arbeitslosigkeit zurück. So entsteht politischer Sprengstoff.

Risiko 3: Fehlende Realpolitik. Wenn Maßnahmen nur auf Image wirken, statt auf Systemresilienz, dann bleibt am Ende ein teures Theaterstück.

Fazit, das stört aber zum Nachdenken zwingt

Klimapolitik ist notwendig, aber kein Freifahrtschein für halbgare Lösungen. Der König ist nackt, und ich sage es Ihnen: ohne ehrliche Kosten-Nutzen-Rechnungen, ohne Ausbau von Speicher und Netzen, ohne klare soziale Ausgleichsmechanismen bleibt die grüne Wende ein teures Versprechen.

Appell an den kritischen Verstand

So sehr die PR-Abteilungen Recht haben, dass erneuerbare Technologien Teil der Lösung sind, so sehr ist es Zeit, die Komfortzone zu verlassen: weniger Slogans, mehr Szenarien, mehr Transparenz. Erneuerbare sind wichtig, aber nicht automatisch gerecht oder effizient – und schon gar keine Zauberlösung.

Ich weiß, das ist nicht populär zu sagen, aber: verlangen Sie Zahlen, Zeitpläne und soziale Ausgleichspläne. Nur wer fragt, kann vergleichen — und nur wer vergleicht, kann sinnvoll entscheiden.

Focus: Hinterfragen Sie die Narrative. Der Diskurs braucht weniger Dogma, mehr Daten.

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