Hamburg — Heute früh explodierte gegen 06:40 Uhr eine Produktionshalle einer Chemiefabrik im Hafenviertel von Hamburg. Mehrere Gebäude wurden beschädigt, es bildeten sich dichte Rauchwolken. Feuerwehr, Polizei und Gefahrstoffeinheiten sind im Einsatz. Anwohner wurden teils evakuiert, Straßen gesperrt. Die Behörden melden zahlreiche Verletzte und arbeiten an der Eindämmung möglicher Schadstofffreisetzungen.
Die Fakten
Die Explosion traf die Anlage und angrenzende Wohnquartiere. Einsatzkräfte kontrollieren mehrere Brandherde und versorgen Verletzte vor Ort.
Bewohner innerhalb eines Radius von zwei Kilometern wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten oder das Gebiet zu verlassen.
Erste Messungen zeigen erhöhte Konzentrationen bestimmter Chemikalien.
Das Gesundheitsamt warnt vor Atemwegsreizungen und empfiehlt Schutzmaßnahmen für Betroffene. Medien berichten von mehreren Patienten in Krankenhäusern.
Wie es weitergeht
Die Polizei hat Straßen weiträumig gesperrt. Verantwortliche der Fabrik kooperieren mit den Behörden.
Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Ursache übernommen; technische Defekte und menschliches Versagen werden geprüft. Als nächster Schritt ist eine umfassende Untersuchung des Schadstoffausstoßes angekündigt.
