Das Jahr 2026 neigt sich dem Ende entgegen. Es ist an der Zeit, einen Blick auf die Entwicklungen an den Börsen zu werfen. Insbesondere die Technologieaktien haben erneut für Schlagzeilen gesorgt. In diesem Rückblick werden sowohl die allgemeinen Markttrends als auch die persönliche Performance beleuchtet.
Mit einem gemischten Gefühl blicke ich auf mein Long-Only Musterportfolio zurück, das in dieser Zeit eine ausgeglichene Performance von 0 % erwirtschaftete. Angesichts eines Währungsverlusts von über 10 % durch die Euro-Dollar-Entwicklung sind diese Resultate nicht zufriedenstellend. Dennoch gibt es positive Aspekte zu berichten.
Marktentwicklung und Performance von Technologieaktien
Im Jahr 2026 konnten Anleger, die in den Nasdaq 100 Index investiert hatten, von einer soliden Rendite von 20 % profitieren. Allerdings müssen Anleger aus dem Euroraum den erwähnten Währungsverlust berücksichtigen. Ein typischer Nasdaq ETF, wie der iShares NASDAQ 100 UCITS ETF, verzeichnete lediglich 7 % Zuwachs in Euro. In den letzten drei Jahren hat sich der Nasdaq 100 beeindruckend um 132 % gesteigert, was die Dominanz der großen Tech-Konzerne unterstreicht.
Die „Magnificent Seven“ und ihre Auswirkungen
Besonders hervorzuheben sind die führenden Unternehmen, bekannt als die Magnificent Seven: Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta, Tesla und Nvidia. Diese Unternehmen haben in den vergangenen Jahren eine phänomenale Rallye hingelegt und im Jahr 2026 erneut beeindruckende Kursgewinne erzielt. Die Entwicklungen dieser sieben Tech-Riesen sind entscheidend für die positive Performance des Nasdaq 100.
Im Gegensatz dazu haben sich viele Small-Cap-Aktien und Softwareunternehmen im Bereich SaaS (Software as a Service) erheblich schlechter entwickelt. Der Nasdaq Cloud Index musste im Jahr 2026 einen Rückgang von 6 % hinnehmen, was die Marktskepsis gegenüber vielen dieser Unternehmen widerspiegelt.
Mein persönliches Portfolio: Erfolge und Misserfolge
Die Ergebnisse meines High-Tech Stock Picking wikifolio zeigen eine ausgeglichene Performance, die sich nicht mit den großen Gewinnern des Marktes messen kann. Dennoch gibt es einige Erfolge zu vermelden. Beispielsweise habe ich durch geschickte Verkäufe von Warner Bros. Discovery und Vimeo signifikante Gewinne realisieren können, die das Gesamtbild positiv beeinflusst haben.
Fehler und Lektionen aus 2026
Leider gab es auch Rückschläge. Mehrere meiner Investitionen, wie Angi und Teladoc, verzeichneten einen Verlust von über 20 %. Besonders schmerzlich war der Exit aus GitLab, was zu einem erheblichen Buchverlust führte. Diese Erfahrungen haben mir wertvolle Lektionen erteilt, die ich in Zukunft berücksichtigen werde.
Trotz der Herausforderungen bin ich mit meiner langfristigen Strategie zufrieden. Seit 2016 habe ich eine durchschnittliche Rendite von 13,2 % pro Jahr erzielt, was im Vergleich zu vielen anderen Anlegern akzeptabel ist. Dennoch bleibt die Frage, ob ich als Stock Picker in der Lage sein werde, die Performance des Nasdaq 100 in den kommenden Jahren zu übertreffen.
Ausblick auf 2026: Chancen für Stock-Picker
Der Blick in die Zukunft lässt Raum für Optimismus. Ich bin überzeugt, dass es in den kommenden Jahren für leidenschaftliche Stock Picker möglich sein wird, mit sorgfältig ausgewählten Nebenwerten den Markt zu übertreffen. Kleinere Unternehmen haben tendenziell bessere Chancen, ihren Wert zu steigern, was eine große Gelegenheit für Investoren darstellt.
Für das neue Jahr plane ich, mein Musterportfolio auf 16 Aktien zu erweitern. Ich setze dabei besonders auf Angi, IAC, PayPal und Lyft. Diese Unternehmen haben Potenzial für zukünftiges Wachstum, und ich bin zuversichtlich, dass sie sich auf ihrem Weg zur Erholung befinden werden.
Mit einem gemischten Gefühl blicke ich auf mein Long-Only Musterportfolio zurück, das in dieser Zeit eine ausgeglichene Performance von 0 % erwirtschaftete. Angesichts eines Währungsverlusts von über 10 % durch die Euro-Dollar-Entwicklung sind diese Resultate nicht zufriedenstellend. Dennoch gibt es positive Aspekte zu berichten.0
