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Quartalsbericht 2026: Ein Rückblick auf P2P-Kredite und deren Entwicklung

Im Jahr 2026 konnte ich mein P2P-Kreditportfolio erfolgreich erweitern und positive Ergebnisse erzielen. Das letzte Quartal stellte sich als herausfordernd dar, dennoch schloss ich das Jahr mit dem besten Ergebnis seit Beginn meiner Investitionen ab. Die Einführung einer neuen Plattform und das Testen kleinerer Positionen außerhalb des Baltikums waren einige der Höhepunkte dieser Periode.

In diesem Artikel werde ich die Entwicklung meines P2P-Portfolios, die Aufteilung nach Kreditarten und die Erträge näher beleuchten. Zudem teile ich meine Einschätzungen zu den verschiedenen Plattformen und meine künftigen Ziele für die kommenden Monate.

Entwicklung des P2P-Portfolios

Zunächst möchte ich die Gesamtentwicklung meines P2P-Portfolios im Vergleich zum vorherigen Quartal darstellen. Trotz eines holprigen vierten Quartals konnte ich ein Plus von 4 % erreichen, was allerdings 1,3 % unter dem Ergebnis des dritten Quartals lag. Die allgemeine Marktentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück, doch mein Portfolio profitierte von der Diversifikation in verschiedenen Anlageklassen.

Leistung der einzelnen Plattformen

Ein Blick auf die Performance der P2P-Plattformen zeigt, dass einige sehr gut abgeschnitten haben. Besonders hervorzuheben ist die Plattform Capitalia, die mit 38,45 % eine herausragende Rendite erzielte. Weitere Plattformen wie Afranga und InSoil Finance konnten ebenfalls signifikante Gewinne von über 40 % vorweisen. Im Gegensatz dazu gab es einige Rückgänge, wie bei Estateguru, das mit einem Minus von 13,8 % abschloss.

Die Aufteilung meines Portfolios zeigt, dass die Konsumkredite nach wie vor den größten Anteil ausmachen, auch wenn sie im vierten Quartal um 2 % zurückgegangen sind. Geschäftskredite hingegen konnten um 3 % zulegen. Der Fokus auf regulierte Plattformen bleibt wichtig, auch wenn meine Erfahrungen zeigen, dass unregulierte Plattformen oft bessere Renditen bieten.

Erträge und Ausblick

Im vierten Quartal 2026 überstieg meine monatliche Einnahme aus P2P-Krediten die Marke von 6.000 EUR, was meine Zielvorgaben mehr als erfüllte. Mein Ziel für 2026 ist es, diese Einnahmen auf 7.000 EUR pro Monat zu steigern und gleichzeitig die Performance meines Portfolios zu stabilisieren. Diese Erträge resultieren hauptsächlich aus den größeren Positionen in meinem Portfolio.

Strategische Überlegungen

Um die Erträge weiter zu steigern, plane ich, meine Investitionen auf bestehende Plattformen zu konzentrieren und gezielt die Cashback-Aktionen zu nutzen, die insbesondere während der Black Friday-Saison besonders lukrativ waren. Mein Ziel ist es, alle aktiven Plattformen auf über 10.000 EUR zu bringen. Ich habe bereits einige Erfolge erzielt und bin optimistisch, dass ich auch im kommenden Jahr weiter wachsen kann.

Zusätzlich habe ich vor, eine neue Plattform in mein Portfolio aufzunehmen, die sich auf ein innovatives Geschäftsmodell konzentriert. Dies könnte eine spannende Gelegenheit für zukünftige Investitionen darstellen. Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung dieser Plattform hat meine Entscheidung, hier zu investieren, erheblich erleichtert.

Ausblick und Ziele für 2026

2026 war ein äußerst positives Jahr für mein P2P-Portfolio, trotz einiger Herausforderungen. Ich habe meine Ziele erreicht und werde weiterhin strategisch in neue und bestehende Plattformen investieren. Mein Ziel für Ende 2026 liegt bei mindestens 750.000 EUR im P2P-Bereich, während ich gleichzeitig darauf achte, das Verhältnis zu meinen anderen Anlageklassen im Gleichgewicht zu halten.

Ich freue mich darauf, diese Reise fortzusetzen und weitere Erfahrungen im Bereich P2P-Kredite zu sammeln. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Markt entwickelt und welche Möglichkeiten sich in der Zukunft ergeben.