Dieser Bericht wurde veröffentlicht: April 11, 2026. Das erste Quartal 2026 begann für mein Investmentuniversum insgesamt eher ruhig, für P2P sogar konstruktiv: keine größeren Adhoc‑Fälle, viele Cashback‑Aktionen und stabile Auszahlungen. Meine Betrachtung bleibt persönlich und transparent: Ich schildere hier die Zahlen, meine Einschätzungen und die geplanten nächsten Schritte – ohne Anlageberatung, nur dokumentierte Erfahrung. Zur Einordnung: die Gesamtperformance meines Portfolios schloss Q1 2026 mit +1,0% ab, ein Ergebnis, das von geopolitischen Ereignissen im März beeinflusst wurde.
Mein persönliches Ziel für 2026 bleibt klar: ein P2P‑Portfolio von rund 750.000 EUR und eine monatliche Ausschüttung von 7.000 EUR. Im Q1 habe ich entsprechend investiert und drei neue Plattformen ins öffentliche Portfolio aufgenommen: Triple Dragon Funding, MyPeak Finance und Revest (letztere nur kurzfristig aufgrund von Cashback). Ich habe weiterhin gezielt Cashback genutzt, etwa bei Indemo, Afranga, Asterra Estate und weiteren, um die Effektivrendite zu steigern. Diese Aktionen vergrößern zwar Positionen, erhöhen aber auch das Positionsrisiko, weshalb ich hier diszipliniert vorgehe.
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Zahlen und Entwicklung im Überblick
Die Aufstellung der Assetklassen zeigt, wo das Geld im Q1 arbeitete: Einzelaktien führten mit +8,8%, gefolgt von REITs +4,0%, ETFs/CEFs +3,2%, P2P +2,9%, Cash +0,6% und Kryptowährungen als Schlusslicht mit -18,4%. Mein Cashreserve blieb unangetastet und generiert Zinsen bei verschiedenen Anbietern: TradeRepublic (2,0%), Scalable Capital (2,5%), Wise Treasury Fund (3,41%) und Teile bei Monefit SmartSaver (7,5%). Diese liquide Puffer dienen als taktische Reserve für Cashback‑Boni oder schnelle Opportunitäten.
P2P‑Portfolio aktuell
Ende Q1 2026 liegt mein P2P‑Portfolio bei genau 738.583,77 EUR, ein Quartalszuwachs von +12,39% und ein Anteil am Gesamtvermögen von 20,21%. Die historische Entwicklung zeigt den Aufbau über die letzten Quartale (Q4 2026: 657.169,24 EUR usw.). Ich habe drei Plattformen mit Startpositionen von jeweils rund 10.000 EUR ergänzt; Revest wird als kurzfristige Position wieder reduziert. Ziel für Q2: keine neuen Plattformen, stattdessen monatliche Zuführungen von 5.000–10.000 EUR in kleinere Positionen, um den Mix zu stabilisieren und den P2P‑Anteil wieder unter 20% zu drücken.
Strategie, Risiko und genutzte Instrumente
Meine Strategie bleibt diversifiziert: ich verringere Abhängigkeiten von Top‑Plattformen, baue kleinere Positionen aus und nutze Cashback selektiv. Die Portfolioaufteilung nach Kreditarten veränderte sich moderat: Konsumkredite -3%, Geschäftskredite +2%, Immobiliendarlehen +1%, Landwirtschaft 0% und Prozessfinanzierung 0%. Nach Regulierungsstatus ist das Volumen auf unregulierten Plattformen leicht gestiegen (+2%), regulierte Positionen sanken um 2% — ein Tradeoff zwischen Rendite und Sicherheit. Wichtige operative Konzepte sind für mich Cashdrag (wenn Geld uninvestiert auf der Plattform liegt) und Abschreibungen (verzögerte Verlustrealisierung), beides fließt in die Performance‑Berechnung ein.
Meine Top‑Tools
Zur Verwaltung nutze ich einige Hilfsmittel regelmäßig: die Crypto.com Visa Karte für Alltagsvorteile, Divvydiary zum Tracking, Ventus Energy und LANDE als spezialisierte Investments sowie Monefit SmartSaver als liquide Alternative mit attraktiver Verzinsung. Diese Tools helfen mir, Cashflows zu steuern, Zinsen zu buchen und Opportunitäten schnell zu nutzen. Wichtig: alle Boni oder Startguthaben nutze ich taktisch, ohne die Risikopolitik zu ändern.
Plattform‑Highlights, Abbau und Ausblick für Q2 2026
Einige Plattformen standen im Fokus: Bondora fungierte weiter als Liquiditätsquelle für Cashback‑Aktionen, Ventus Energy meldete stabile operative Ergebnisse und erhöhte Rückflüsse; PeerBerry ist weiterhin ein zuverlässiger Ausschütter. Neu eingestiegen bin ich bei Triple Dragon Funding und MyPeak Finance, beide mit anfänglichen Boni; Afranga wurde stark aufgestockt nach einer Aktion. Im Gegenzug wird Estateguru weiter abgebaut und Revest diente als kurzfristige Opportunität. Plattformen wie Bullride sind komplett aus meinem Portfolio entfernt.
Mein Handlungsszenario für Q2: ruhiger agieren, bestehende Positionen unterhalb der Top‑5 weiter aufbauen, Revest zügig abbauen und die P2P‑Quote wieder leicht reduzieren. Die große Mahnung bleibt unverändert: P2P bietet attraktive Renditen, aber auch das Risiko von Ausfällen und Totalverlusten; deshalb setze ich konsequent auf Diversifikation und laufende Kontrolle. Wenn die Bedingungen stabil bleiben, sollte das Jahresziel von ~750.000 EUR erreichbar sein.

