Das Jahr 2026 neigt sich dem Ende zu, und es ist an der Zeit für einen detaillierten Rückblick auf mein P2P-Kredite-Portfolio. Im vierten Quartal gab es einige Herausforderungen, dennoch kann ich das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen.
Mein Portfolio hat nicht nur an Stärke gewonnen, sondern ich habe auch neue Investitionsmöglichkeiten erschlossen. In diesem Bericht möchte ich die wichtigsten Entwicklungen zusammenfassen und einen Ausblick auf das kommende Jahr geben.
Entwicklung des Portfolios im vierten Quartal
Im Vergleich zum dritten Quartal hat mein P2P-Portfolio eine beachtliche Performance gezeigt, auch wenn die allgemeine Marktentwicklung eher schwankend war. Mit einem Gesamtwachstum von 4 % habe ich jedoch ein Minus von 1,3 % im Vergleich zum Vorquartal verzeichnet. Trotz der Herausforderungen in vielen Bereichen, wie etwa den Kryptowährungen, die einen Rückgang von 17,9 % erlitten, bleibt mein Portfolio stabil.
Performance im Detail
Die Aufteilung meiner Anlagen zeigt, dass die ETFs und CEFs im vierten Quartal mit einer beeindruckenden Steigerung von +12,7 % an die Spitze rückten. Die P2P-Kredite folgten mit einem Anstieg von 12,1 %, was eine Verbesserung von 3,3 % im Vergleich zum dritten Quartal darstellt. Diese positiven Entwicklungen unterstreichen die Stabilität meines Portfolios und geben mir auch für die Zukunft Zuversicht.
Obwohl ich im vierten Quartal einige Neuinvestitionen getätigt habe, blieb mein Portfolio weniger dynamisch als in den Quartalen zuvor. Die Hauptursache hierfür war, dass ich bereits alle meine Ziele für 2026 erreicht hatte. Es ging mir darum, bestehende Positionen zu festigen und neue Chancen zu nutzen, insbesondere während der Rabattaktionen zu Black Friday und Weihnachten.
Neue Plattformen und Investitionsstrategien
Eine bemerkenswerte Entwicklung ist die Einführung einer neuen P2P-Plattform, die ich im ersten Quartal 2026 in mein Portfolio aufnehmen werde. Diese Plattform, die sich auf einen bislang unerforschten Bereich konzentriert, verspricht interessante Renditen. Ich hatte die Möglichkeit, beratend bei der Entwicklung dieser Plattform mitzuwirken, was meine Entscheidung erleichtert hat. Bis zur offiziellen Bekanntgabe möchte ich jedoch noch keine Details preisgeben.
Top-Performer und -Verlierer
Ein Blick auf die Leistung der einzelnen P2P-Plattformen zeigt, dass einige besonders gut abgeschnitten haben. Beispielsweise verzeichnete Capitalia einen Anstieg von 38,45 %, während Afranga sogar mit 102,82 % brillierte. Im Gegensatz dazu mussten einige Plattformen wie Estateguru und AxiaFunder Verluste hinnehmen, was die Herausforderungen auf dem Markt verdeutlicht.
Die Pläne für 2026 beinhalten eine verstärkte Konzentration auf bestehende Plattformen, um die Renditen zu maximieren. Ich beabsichtige, die monatlichen Zinszahlungen auf über 7.000 EUR zu steigern, was mit dem weiteren Wachstum meines Portfolios durchaus erreichbar erscheint.
Ausblick auf 2026
Während ich auf das kommende Jahr blicke, sind meine Ziele klar definiert. Ich strebe an, mein P2P-Portfolio bis Ende 2026 auf mindestens 750.000 EUR zu erhöhen. Um dies zu erreichen, werde ich eine Kombination aus neuen Investitionen und der Reinvestition von Erträgen nutzen. Zudem plane ich, einige Plattformen gezielt aufzustocken, um sicherzustellen, dass sie eine signifikante monatliche Rendite erzielen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt entwickeln wird; ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich mit der richtigen Strategie auch in unruhigen Zeiten erfolgreich sein kann. Eine Diversifizierung und das ständige Monitoring meiner Investitionen werden auch weiterhin zentral für meine Anlagestrategie sein.
