Das Jahr 2026 stellt für mein P2P-Kredite Portfolio ein spannendes und lehrreiches Kapitel dar. Trotz einiger Herausforderungen ist es mir gelungen, das Jahr mit positiven Ergebnissen abzuschließen. Der Markt für P2P-Kredite hat sich als widerstandsfähig erwiesen, und ich teile hier meine Erkenntnisse sowie meine Pläne für 2026.
Im letzten Quartal gab es bedeutende Entwicklungen, darunter die Einführung neuer Plattformen und Testinvestitionen außerhalb des Baltikums. Besonders hervorzuheben ist die Integration einer neuen P2P-Plattform aus den USA, die mein Portfolio Ende Januar bereichern wird.
Dieser Bericht bietet einen Überblick über die wichtigsten Aspekte meines Portfolios und meine strategischen Pläne.
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Portfolio-Performance und Entwicklungen
Zu Beginn dieses Berichts beleuchte ich die Gesamtperformance meines Portfolios im Vergleich zu den vorherigen Quartalen. Das vierte Quartal verlief nicht ganz so reibungslos, wie erhofft, dennoch konnte ich eine Gesamtsteigerung von 4 % erzielen. Dies markiert den Abschluss des Jahres und stellt einen Rückgang von 1,3 % im Vergleich zum dritten Quartal dar.
Leistungsbewertung der Anlageklassen
Die Renditen meiner Anlageklassen haben sich im vierten Quartal stark verändert. ETFs und CEFs führten die Liste mit einer beeindruckenden Steigerung von 12,7 % an. Die P2P-Kredite folgten mit einer positiven Entwicklung von 12,1 %, was im Vergleich zum Ende des dritten Quartals einen Anstieg von 3,3 % darstellt. Einzelaktien konnten trotz Herausforderungen durch den Dollar eine Steigerung von 11,9 % erreichen.
Die Cash-Verzinsung meines Portfolios erreichte im Jahr 2026 1,5 %, was eine moderate Verbesserung darstellt. Leider konnten REITs aufgrund der sich verändernden Zinserwartungen nicht ins Plus gelangen und endeten mit einem Verlust von 3,3 %. Kryptowährungen hingegen erlebten eine Achterbahnfahrt und schlossen das Jahr mit einem Rückgang von 17,9 % ab.
Zusammensetzung und Struktur des Portfolios
Ein Blick auf die Zusammensetzung meines P2P-Portfolios zeigt, dass der Bondora Go & Grow Account nur noch 23 % ausmacht. Die vier Hauptinvestitionen, zu denen Bondora, Ventus Energy, PeerBerry und Monefit SmartSaver gehören, machen 50 % des gesamten P2P-Investments aus. Diese Diversifizierung ist entscheidend, um das Risiko zu minimieren und die Renditen zu maximieren.
Neue Plattformen und Investitionsstrategien
Im ersten Quartal 2026 plane ich, eine neue Plattform mit einem Investitionsbetrag von 10.000 EUR in mein Portfolio aufzunehmen. Diese Plattform wird sich auf ein neuartiges Geschäftsmodell konzentrieren, das ich bisher im P2P-Bereich nicht erlebt habe. Die Entscheidung, hier zu investieren, fiel mir leicht, da ich bereits beratend an der Entwicklung mitwirken durfte.
Das Jahr 2026 war geprägt von intensiven Aktivitäten, und ich habe gezielt Cashback-Aktionen genutzt, um meine Plattformen zu optimieren. Besonders die Angebote während des Black Fridays und der Weihnachtszeit haben sich als vorteilhaft erwiesen. Ich habe in Cashback-Programme von Devon, Asterra Estate und weiteren Plattformen investiert, um zusätzliche finanzielle Vorteile zu erzielen.
Ausblick auf 2026
2026 war ein herausforderndes, aber lehrreiches Jahr für mein P2P-Portfolio. Die meisten Verluste blieben gering, und es gab nur wenige nennenswerte Rückschläge. Ich bin optimistisch, dass sich diese positive Entwicklung auch im kommenden Jahr fortsetzen wird. Mein Ziel ist es, das Portfolio auf mindestens 750.000 EUR zu steigern.
Ich fühle mich in der P2P-Kreditlandschaft gut positioniert und werde weiterhin auf eine ausgewogene Mischung aus regulierten und unregulierten Plattformen setzen. Allerdings plane ich, den Ausbau des Portfolios moderat zu gestalten, um ein übermäßiges Risiko zu vermeiden. Ich freue mich darauf, meine Reise im Bereich der P2P-Kredite fortzusetzen und neue Höhen zu erreichen.

