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16 Juni 2026

Neue Altersvorsorge ab 2027: Was Sie über das Altersvorsorgedepot wissen müssen

Ab 2027 bietet das Altersvorsorgedepot attraktive staatliche Zulagen. Doch nicht jeder profitiert gleich. Erfahren Sie, wie Sie die besten Anbieter finden und welche Fehler Sie beim Abschluss vermeiden sollten.

Neue Altersvorsorge ab 2027: Was Sie über das Altersvorsorgedepot wissen müssen

Ab 2027 wird das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ablösen und Sparern attraktive staatliche Zulagen bieten. Doch das neue Vorsorgeprodukt bringt nicht nur Vorteile, sondern auch einige Fallstricke, die es zu beachten gilt.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass über die Hälfte der Deutschen Interesse an dem neuen Vorsorgeprodukt hat. Besonders die jüngere Generation ist bereit, frühzeitig vorzusorgen. Doch welche Anbieter sind die richtigen, und wie können Sparer die maximale Förderung erhalten?

Staatliche Zulagen: Bis zu 540 Euro jährlich

Das Altersvorsorgedepot bietet staatliche Zulagen von bis zu 540 Euro jährlich. Um diese maximale Förderung zu erhalten, müssen Sparer monatlich 150 Euro einzahlen. Zusätzlich gibt es für jedes kindergeldberechtigte Kind weitere 300 Euro Zulage.

Die geplante Eigenheimrente wird ebenfalls reformiert und bietet nun auch Selbstständigen und Freiberuflern attraktive Fördermöglichkeiten. Familien mit zwei Kindern können so bis zu 1.680 Euro staatliche Förderung pro Jahr erhalten.

Anbieterwahl: Transparenz und niedrige Gebühren sind entscheidend

Die Wahl des richtigen Anbieters ist entscheidend für den Erfolg der Altersvorsorge. Laut Umfrage bevorzugen die meisten Sparer Banken, Neobroker und digitale Vermögensverwalter. Klassische Versicherungen landen auf dem letzten Platz.

Doch nicht nur die Wahl des Anbieters ist wichtig, sondern auch die Transparenz der Produktinformationen. 59 Prozent der Befragten fordern verständliche Informationen als wichtigstes Kriterium. Niedrige Gebühren und klare Auszahlungsregeln folgen dicht dahinter.

Riester-Altlasten: Behalten oder wechseln?

Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz. Doch lohnt es sich, diese weiterzuführen oder ins neue Altersvorsorgedepot zu wechseln? 26 Prozent der Befragten wollen ihren bestehenden Vertrag ruhen lassen und parallel ins neue Depot einsteigen, während 22 Prozent einen Wechsel planen.

Der Wechsel ist jederzeit möglich, muss aber individuell gerechnet werden. Vertragsbedingungen, bisherige Förderung und Kosten entscheiden über Sinn oder Unsinn eines Wechsels.

Die Reform der Altersvorsorge ist ein wichtiger Schritt, aber kein Gamechanger. Wer im Alter gut leben will, braucht eine Strategie, die Depot, Eigenheim und gesetzliche Rente intelligent kombiniert.

Autor

Jonas Becker