MyPeak Finance ist der Finanzzweig der Amitours Group und bietet Privatanlegern die Möglichkeit, direkt in operative Wintertourismusprojekte zu investieren. Die Plattform richtet sich an Investoren, die nach höheren Renditen suchen und dabei in reale Sachwerte wie Transferfahrzeuge, Leihausrüstung oder Resortunterkünfte finanzieren möchten.
Als Betreiber tritt MyPeak Finance seit 2026 auf, während die Muttergruppe bereits seit 2006 im Geschäft ist.
Ich habe selbst Geld auf der Plattform investiert (rund 10.000 EUR) und zusätzlich einen anfänglichen Cashback-Bonus genutzt (1 % regulär + 2 % Early Lender für begrenzte Zeit). Im Folgenden findest du eine strukturierte Darstellung der wichtigsten Fakten, Funktionsweisen und meiner praktischen Erfahrungen.
Was steckt hinter MyPeak Finance?
MyPeak Finance ist Teil der Amitours Group, die unter Marken wie Alps2Alps, Rock2Rocks, Skibookers und PaxRide operiert. Der Kerngedanke: Gäste in Wintersportregionen mobil zu machen und ihnen die dafür nötigen Leistungen bereitzustellen. Laut Unternehmensangaben hat die Gruppe rund 1,66 Millionen Kunden betreut, bedient jährlich etwa 250.000 Gäste und verwaltet eine Flotte von über 7.000 Fahrzeugen. Für 2026 wird eine vorläufige Gewinnprognose von rund 20 Millionen EUR genannt.
Geschäftsmodell und Asset-Fokus
Auf MyPeak Finance werden Mittel für konkrete betriebliche Zwecke eingesammelt: Transferfahrzeuge, Resortunterkünfte, Leihausrüstung und Technologieplattformen innerhalb des Amitours-Ökosystems. Jede Anlage ist mit einem Projekt-One-Pager und detaillierten Unterlagen versehen, sodass Anleger Zweck und Besicherung nachvollziehen können.
Wesentliche Eckdaten und Konditionen
Die Plattform nennt mehrere Kernmerkmale, die für Anleger relevant sind: Mindestanlage ab 500 EUR, Nominalzinsen in der Startphase zwischen rund 14,22 % und 15,11 % sowie ein effektiver Ertrag (APY) durch tägliche Verzinsung bis zu 16,31 %. Die Zinsen akkumulieren täglich, werden aber einmal monatlich ausgezahlt. Ein weiterer Punkt ist die Konzernbürgschaft durch Alps2Alps, die als zusätzliche Sicherheit kommuniziert wird.
Technische und regulatorische Hinweise
MyPeak Finance ist nicht reguliert im klassischen Finanzaufsichts-Sinne und stellt derzeit keine formelle Steuerbescheinigung aus (eine einfache Kontoauszug-Funktion ist verfügbar; eine Steuerbescheinigung ist in Planung). Es existieren kein Auto Invest und kein Zweitmarkt zum jetzigen Zeitpunkt, wobei ein Early Exit-Feature für 2026 angekündigt wurde.
Registrierung, Ein- und Auszahlungen
Das Onboarding verläuft schlicht: Account anlegen, Identität verifizieren und persönliche Daten ergänzen. Einzahlungen erfolgen per Überweisung von einem persönlichen Bankkonto; Kreditkartenzahlungen sind aktuell nicht möglich. Gutschriften auf dem Anlegerkonto erscheinen in der Regel innerhalb eines Werktags, bei Zahlungsdienstleistern wie Revolut oder Wise kann es schneller gehen. Auszahlungen können ab 50 EUR auf das verknüpfte persönliche Konto erfolgen, Gebühren werden derzeit nicht berechnet.
Bonusaktionen und Cashback
Neue Nutzer können über Werbelinks zeitlich begrenzte Boni erhalten: Standardmäßig 1 % Cashback auf Investitionen der ersten 60 Tage sowie gelegentlich zusätzliche Early Lender-Prämien (z. B. 2 % für limitierte Zeit). Solche Aktionen sind an Bedingungen geknüpft und werden transparent im Account angezeigt.
Marktregionen und Projektauswahl
Im Gegensatz zu vielen P2P-Anbietern mit baltischem Schwerpunkt investiert MyPeak Finance gezielt in Bergregionen. Zu den Zielmärkten gehören in Europa Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Italien sowie in Nordamerika konkret Colorado und Utah. Damit adressiert die Plattform Nischen, die andere Peer-to-Peer-Modelle oft nicht abdecken.
Projekte werden einzeln auf dem Marktplatz aufgelistet; Anleger wählen manuell aus und können sich durch Businesspläne und Sicherheiten informieren. Die Plattform nutzt Elemente, die bereits bei anderen White-Label-Lösungen zu finden sind, kombiniert diese jedoch mit operativem Branchen-Know-how.
Chancen, Risiken und persönliche Einschätzung
Die attraktiv erscheinenden Renditen sind verbunden mit spezifischen Risiken: fehlende Regulierung, Konzentration auf eine Branche, sowie die Tatsache, dass viele Kennzahlen (verwaltetes Vermögen, Anzahl Investoren) derzeit nicht offengelegt werden. Die Konzernbürgschaft mildert ein Teilrisiko, ersetzt aber keine vollständige staatliche Absicherung. Meine persönliche Beteiligung zeigt Vertrauen in das Konzept, dennoch bleibt die Geldanlage hier spekulativ und sollte nur einen Teil eines diversifizierten Portfolios ausmachen.
Informiere dich eingehend, nutze verfügbare Projektunterlagen und behalte die angekündigten Produktentwicklungen (z. B. Early Exit, Steuerbescheinigungen) im Blick.
