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Konvi-exits erklärt: wie zwei verkäufe 72% rendite brachten

Im Juni 2026 veröffentlichte ich auf „Jung in Rente“ ein Zwischenfazit zu meinem Engagement bei Konvi. Damals war ich nach dreiieinhalb Jahren Crowdinvesting in Luxusuhren vorsichtig optimistisch, weil sich einige Signale aus dem Markt positiv entwickelt hatten. Ein zentraler Punkt blieb offen: der erste vollständige Verkauf eines Assets mit anschließender Auszahlung an mich als Anleger.

Dieses Ereignis ist inzwischen eingetreten und bildet den Kern dieses Berichts, der auch meine Beobachtungen zu Timing, Kommunikation und Auszahlungsvorgang zusammenfasst.

Die beiden abgeschlossenen Verkäufe führten zu einer kombinierten Rendite von 72% auf das eingesetzte Kapital. Für die Einordnung nutze ich den Begriff Exit als die tatsächliche Veräußerung eines gehaltenen Assets, wodurch Liquidität realisiert wird. In diesem Text schildere ich, wie die Transaktionen abliefen, welche Informationen Konvi geliefert hat und welche Schlüsse ich für künftige Investments ziehe. Als Referenz: der Artikel wurde veröffentlicht am 10/05/2026 und enthält Beobachtungen bis einschließlich Ende 2026 und Anfang 2026.

Wie die Exits zustande kamen

Die Verkäufe erfolgten nicht zufällig, sondern innerhalb eines strukturierten Prozesses, der sich aus Ankauf, Aufbereitung und schließlich Veräußerung zusammensetzt. Konvi agiert hier als Vermittler zwischen dem Markt für Luxusuhren und den Anlegern im Crowdinvesting-Modell. Nach mehr als drei Jahren wurden einzelne Positionen bewertet, Marktpreise verglichen und Kaufinteressenten gesucht. Das Resultat waren zwei Verkäufe, die aufgrund der Nachfrage und Zustand der Stücke einen attraktiven Verkaufspreis ermöglichten. Entscheidend war für mich die Transparenz in der Kommunikation und die dokumentierte Historie der Objekte, die Vertrauen in den Verkaufsprozess schuf.

Ablauf der Auszahlung

Nach dem finalen Verkauf wurden die Mittel an die investierenden Anleger transferiert. In der Praxis bedeutete das, dass Konvi die Abwicklung organisierte, Veräußerungserlöse sammelte und proportional auf die Anlegerkonten verteilte. Der Zeitrahmen reichte von Rechnungslegung über Abzug vertraglich vereinbarter Kosten bis hin zur Gutschrift auf dem Anlegerkonto. Für mich war wichtig, dass alle Schritte nachvollziehbar dokumentiert waren und Rückfragen zeitnah beantwortet wurden. Die Auszahlungserfahrung bestätigte, dass ein Exit nicht nur ein Preisereignis, sondern ein administrativer Vorgang ist, der verlässliche Prozesse voraussetzt.

Was die 72% rendite bedeutet

Eine Gesamtrendite von 72% spricht für eine deutliche Wertsteigerung gegenüber dem eingesetzten Kapital, vor allem bei einzelnen Sammelobjekten wie Luxusuhren. Der Begriff Rendite beschreibt hier die relative Gewinnspanne bezogen auf die ursprüngliche Investition. Wie aussagekräftig diese Zahl langfristig ist, hängt von der Haltedauer, den anfallenden Kosten und der Liquidität des Marktes ab. Aus meiner Perspektive zeigt das Ergebnis jedoch, dass gezieltes Crowdinvesting in gut ausgewählte Objekte positive Ergebnisse erzielen kann, wenn Geduld und Marktkenntnis zusammenkommen.

Die wichtigsten Learnings

Aus den ersten beiden Exits ziehe ich mehrere Schlüsse: erstens ist Diversifikation auch innerhalb alternativer Investments ratsam, zweitens ist die Qualität der Dokumentation ein Schlüsselfaktor für den Verkaufserfolg, und drittens sollte man realistische Erwartungen an Zeitrahmen und Abwicklung haben. Zudem bestätigte sich für mich, dass Kommunikation seitens des Emissionshauses Vertrauen schafft. Wer in Luxusuhren via Crowdinvesting investieren möchte, sollte sich mit den Auktionsmechanismen und dem Wiederverkaufsmarkt auseinandersetzen, um Chancen besser einschätzen zu können.

Fazit und Ausblick

Die beiden Exits mit zusammen 72% Rendite sind für mich ein wichtiger Meilenstein im Engagement bei Konvi. Sie zeigen, dass das Geschäftsmodell funktionieren kann, wenn Markt, Objektqualität und Abwicklung zusammenpassen. Gleichzeitig betrachte ich das Ergebnis als Lernquelle für künftige Entscheidungen: sorgfältige Auswahl, Geduld und regelmäßige Marktbeobachtung bleiben zentral. Abschließend bleibt zu sagen, dass ich die weitere Entwicklung beobachte und meine Erfahrungen bei Bedarf aktualisieren werde, falls neue Verkäufe oder veränderte Rahmenbedingungen auftreten.

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