Die letzten Monate waren für Bitcoin-Anleger eine Herausforderung. Doch nun mehren sich die Anzeichen, dass der Kryptomarkt möglicherweise seinen Tiefpunkt erreicht hat. Verschiedene Analysten und Forschungsinstitute haben ihre Prognosen veröffentlicht, die auf eine mögliche Erholung hindeuten.
Die Stimmung unter den Anlegern ist angespannt, doch historische Muster und aktuelle Indikatoren lassen Hoffnung aufkommen. Doch was sagen die Experten wirklich? Und welche Faktoren könnten den Kurs in den kommenden Monaten beeinflussen?
Die 63.000-Dollar-Marke als entscheidender Indikator
Das Analysehaus 10x Research hat in einem Bericht darauf hingewiesen, dass ein Monatsabschluss von Bitcoin oberhalb der 63.000-Dollar-Marke ein starkes Signal für eine Bodenbildung darstellen könnte. Markus Thielen, Gründer von 10x Research, betonte, dass der Juli-Schlusskurs knapp unter dieser Schwelle lag.
Ein Abschluss nahe dieser Marke würde mehrere interne Zyklusindikatoren ins Bullische drehen. Zum Zeitpunkt der Analyse notierte Bitcoin bei 63.140 Dollar, was bereits ein positives Zeichen war. 10x Research hält weiterhin an Long-Positionen fest, warnt jedoch vor einem Unterschreiten wichtiger Unterstützungsniveaus.
Andere Analysten sehen ähnliche Signale
Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale äußerte sich ebenfalls optimistisch. In einem Bericht vom 22. Juli 2026 erklärte er, dass Bitcoin seinen Zyklus-Tiefpunkt möglicherweise früher erreicht haben könnte als der klassische Vier-Jahres-Zyklus vermuten lässt.
Pandl sieht die Geldpolitik der Federal Reserve als entscheidenden Treiber für den weiteren Kursverlauf. Auch das Krypto-Brokerhaus K33 hatte bereits Anfang Juli darauf hingewiesen, dass mehr als die Hälfte des gesamten Bitcoin-Angebots zu Verlustpreisen gehalten wird – ein historisches Signal für ein nahendes Markttief.
Was Anleger jetzt beachten sollten
Für Bitcoin-Investoren ist es jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren. Historisch gesehen waren die Wochen rund um den Markttiefpunkt stets von hoher Volatilität und negativer Stimmung geprägt. Erfahrene Anleger haben diese Phasen genutzt, um ihre Positionen aufzubauen.
Neueinsteiger sollten einen gestaffelten Einstieg per Cost-Averaging in Betracht ziehen, um das Timing-Risiko zu reduzieren. Wichtig ist auch, die makroökonomischen Signale, insbesondere die Fed-Zinsentscheidungen im September genau im Auge zu behalten.
Bitcoin bleibt ein hochspekulatives Asset, und Experten raten, nicht mehr zu investieren, als man im Verlustfall verkraften kann.



