Die Unterscheidung zwischen guten und schlechten Schulden ist ein wichtiger Aspekt der Finanzplanung. Gute Schulden sind solche, die zu einer Erhöhung des Vermögens oder einer Verbesserung der Finanzsituation führen. Beispiele hierfür sind Hypotheken für den Kauf eines Hauses oder Studienkredite für die Finanzierung einer Ausbildung.
Schlechte Schulden hingegen sind solche, die zu einer Verschlechterung der Finanzsituation führen. Dazu gehören Kreditkartenkredite oder Ratenkredite für den Kauf von Konsumgütern.
Kriterienkatalog zur Trennung produktiver von konsumtiven Schulden
Um gute von schlechten Schulden zu unterscheiden, sollten Anleger einen Kriterienkatalog verwenden. Dieser sollte folgende Punkte enthalten: CashflowKapitalkosten und Risiko-Adjustierung.
Cashflow
Der Cashflow ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung von Schulden. Anleger sollten sich fragen, ob die Schulden zu einer Erhöhung des Cashflows führen oder nicht. Wenn die Schulden zu einer Erhöhung des Cashflows führen, sind sie wahrscheinlich gute Schulden.
Kapitalkosten
Die Kapitalkosten sind ein weiterer wichtiger Faktor bei der Bewertung von Schulden. Anleger sollten sich fragen, ob die Kapitalkosten höher sind als die Rendite des Investments. Wenn die Kapitalkosten höher sind, sind die Schulden wahrscheinlich schlechte Schulden.
Risiko-Adjustierung
Die Risiko-Adjustierung ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung von Schulden. Anleger sollten sich fragen, ob das Risiko des Investments höher ist als die Rendite. Wenn das Risiko höher ist, sind die Schulden wahrscheinlich schlechte Schulden.
Kennzahlen-Check zur sicheren Hebelung
Um sicherzustellen, dass die Schulden sicher sind, sollten Anleger einen Kennzahlen-Check durchführen. Dieser sollte folgende Punkte enthalten: SchuldenquoteKapitalkosten und Risiko-Adjustierung. Wenn die Kennzahlen positiv sind, sind die Schulden wahrscheinlich gute Schulden.
