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13 August 2026

Aktienmärkte Europa: Entwicklung am 12. August 2026 im Überblick

Europäische Börsen schließen schwächer, während Wall Street positiv startet. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Trends und Entwicklungen des Tages.

Aktienmärkte Europa: Entwicklung am 12. August 2026 im Überblick

Die europäischen Börsen haben die Handelssitzung am 12. August 2026 mit Verlusten abgeschlossen, obwohl die Wall Street einen positiven Start hinlegte. Im Mittelpunkt standen heute die Inflationsdaten der USA für den Monat Juli, die die Erwartungen erfüllten und die Befürchtungen einer bevorstehenden Zinserhöhung durch die Federal Reserve etwas dämpften.

Die Technologiebranche zeigte sich heute in einer positiven Verfassung, gestützt durch einige Quartalsberichte, wie die von Super Micro und CoreWeave. Diese Berichte haben zumindest vorerst die Sorgen der Investoren hinsichtlich der Ausgaben für künstliche Intelligenz gemildert.

Entwicklung der europäischen Indizes am 12. August 2026

Der Euro Stoxx 50 schloss mit einem Verlust von 0,24%, während der Ftse Mib bei 53.698,66 Punkten stagnierte. Auch andere europäische Börsen wiesen Verluste auf: Der Dax in Deutschland fiel um 0,22%, der Ibex35 in Spanien um 0,04% und der Cac40 in Frankreich um 0,46%.

Ausblick auf die wichtigsten Märkte und Sektoren

An der Börse in Mailand war Prysmian der beste Wert, während DiaSorin aufgrund eines doppelten Herabstufungs durch UBS die größten Verluste verzeichnete.

Auf dem europäischen Anleihenmarkt sank der Spread zwischen italienischen und deutschen Bundesanleihen auf 79 Basispunkte, wobei die Rendite der zehnjährigen italienischen Anleihen bei 3,96% lag.

Devisen, Rohstoffe und Kryptowährungen

Der Wechselkurs Euro zu Dollar blieb nahezu stabil bei 1,1538, während der Dollar zum Yen auf 159,30 stieg. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl fiel leicht unter 89 Dollar, während der Goldpreis um über 1% auf 4.418 Dollar pro Unze stieg.

Im Kryptowährungsbereich handelte der Bitcoin bei etwa 63.530 Dollar, mit einem leichten Verlust von 0,13%.

Wichtige makroökonomische Daten

Der wichtigste makroökonomische Indikator der Woche, die Inflation in den USA, entsprach den Erwartungen. Laut dem Bureau of Labor Statistics stieg der Verbraucherpreisindex (CPI) im Juli um 0,1% im Vergleich zum Vormonat, nach einem Rückgang von 0,4% im Vormonat. Auf Jahresbasis verlangsamte sich die Inflation von 3,5% auf 3,4%, was den Schätzungen der Analysten entsprach.

Der Kern-CPI, der die volatilen Komponenten wie Energie- und Lebensmittelpreise ausschließt, zeigte einen Anstieg von 0,2% im Vergleich zum Vormonat und eine jährliche Veränderung von 2,5% gegenüber 2,6%, was die langsamste Rate seit März 2026 darstellt.

Für morgen steht der Erzeugerpreisindex (PPI) auf dem Programm.

Autor

Markus Weber